Berufsbildung - Ein Schweizer Standort- und Wettbewerbsfaktor : Studie bei multinationalen Unternehmen sowie Expertinnen und Experten in der Schweiz, in Deutschland und Grossbritannien
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152384
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Bern
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Abstract
Zwei Drittel der Jugendlichen in der Schweiz streben einen Berufsbildungsabschluss an. Die Arbeitsleistung der Lernenden übersteigt die Ausbildungskosten für die Unternehmen in den meisten Berufslehren nachweisbar. Eine im internationalen Vergleich niedrige Arbeitslosenquote, die Entlastung der Sozialwerke und eine vergleichsweise tiefe Staatsquote sind die positiven Folgen des Engagements der Privatwirtschaft. Staaten ohne berufsbezogene Ausbildungsmodelle werden sich zunehmend bewusst, dass ihre schulisch geprägten Ausbildungsmodelle nicht dem Bedarf der Wirtschaft entsprechen. Konkurrenzfähige, effiziente und nicht zuletzt arbeitsmarktorientierte Lösungen sind gefragt. Um weitere Erkenntnisse über die Leistungsfähigkeit des Schweizer Berufsbildungssystems einerseits und wegweisende Elemente zur Internationalisierung der Schweizer Berufsbildung andererseits zu gewinnen, sollen in einer Befragung von multinationalen Unternehmen und Berufsbildungsexperten aus der Schweiz, Deutschland und Grossbritannien Antworten auf folgende Fragen gegeben werden: Wie wichtig ist das Berufsbildungssystem für die Wirtschaft und die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes? Wie wird die Leistungsfähigkeit des Schweizer Berufsbildungssystems im Vergleich zu jener von Deutschland und Grossbritannien bewertet? Welches sind die Bedürfnisse in Bezug auf die Berufsbildung von multinationalen Unternehmen? (BIBB-Doku)