Der Übergangsbegriff in der beruflichen Bildung : eine Dispositivanalyse zur berufspädagogischen Formierung von Übergängen im Zentrum disziplinärer Wissensordnungen

bibb.citedinbibbZitation von 3 oder mehr BIBB-Publikationen
bibb.id183257
bibb.publishernameRWTH
bibb.publisherplaceAachen
dc.contributor.authorHering, Sabine [Verfasser]
dc.coverage.spatialDE
dc.date.accessioned2019-02-06T10:13:43Z
dc.date.available2019-02-06T10:13:43Z
dc.date.created2017
dc.date.issued2018
dc.description.abstract"Der Fokus dieser Arbeit liegt auf dem Übergangsbegriff in der beruflichen Bildung. Damit fällt zunächst ein umfassender Gegenstandsbereich in den Blick, der aufgrund seiner Anbindung an zentrale gesellschaftliche Institutionen zwischen Bildung und Beschäftigung ganz unterschiedlichen Systemlogiken entsprechen muss. Übergangsphänomene werden daher häufig interdisziplinär und interparadigmatisch begründet. In der beruflichen Bildung werden Übergänge vorrangig auf bestimmte, institutionelle Schwellen bezogen, welche zwischen den lebensalterspezifischen Übergangsphasen von Schule, Ausbildung und Beruf angelegt sind. Auffällig ist die Dominanz systemischer Betrachtungen, die eng an die Struktur der abgehenden und einmündenden Institutionen gekoppelt sind. Darin eingebunden ist eine Perspektivenvielfalt, welche sich auf die symbiotische Beziehung von Struktur- und Subjektebene in der Analyse von Übergängen beziehen lässt. Wie Übergänge in der beruflichen Bildung wahrgenommen und disziplinär verhandelt werden, ist dabei dynamisch mit dem Wissenschaftsverständnis und Profil der Berufspädagogik und den jeweils vorherrschenden Wissensordnungen verwoben. Die Arbeit verfolgt zwei Zielsetzungen: Erstens soll ein Beitrag zu einer verstärkt diskurs- und dispositivanalytisch orientierten Übergangsforschung geleistet werden. In der Arbeit wird daher ein methodologischer Weg gewählt, der von der üblichen Ausrichtung empirischer Übergangsstudien abstrahiert. Durch das Vorgehen der sozialwissenschaftlichen Dispositivanalyse soll Schritt für Schritt aufgezeigt werden, wie sich der Übergangsbegriff in der beruflichen Bildung entwickelt hat und wodurch seine Struktur und Vielgestaltigkeit bestimmt wird. Zweitens ist das analytische Fragen stets auf das disziplinäre Feld der Berufspädagogik bezogen. Ziel der Arbeit ist demgemäß, eine grundlagentheoretische Annäherung an den Übergangsbegriff aus der Perspektive der beruflichen Bildung zu ermöglichen. Zugleich soll ein neuer Blickwinkel auf die Formierung und Veränderung von Gegenstandsfeldern im Zentrum disziplinärer Wissensordnungen und (Selbst-)Verständlichkeiten eröffnet werden." (Textauszug; BIBB-Doku)
dc.description.dissertationnoteAachen, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule, Diss., 2017
dc.description.sponsorshipRheinisch-Westfälische Technische Hochschule
dc.format.extent522 S.
dc.format.illustrationLiteraturverz.
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/jspui/handle/BIBB/768186
dc.language.isode
dc.publisherRWTH
dc.source.urihttps://publications.rwth-aachen.de/record/711485/files/711485.pdf (Volltext)
dc.subject.classificationG 1.3.2.2 Übergänge
dc.subject.classificationT 1 Forschungsrichtungen
dc.subject.otherBerufseinmündung
dc.subject.otherÜbergangssystem
dc.subject.otherBegriff
dc.subject.otherHistorische Entwicklung
dc.subject.otherBerufspädagogik
dc.subject.otherBerufsbildungsforschung
dc.subject.otherDiskursanalyse
dc.subject.otherLiteraturanalyse
dc.titleDer Übergangsbegriff in der beruflichen Bildung : eine Dispositivanalyse zur berufspädagogischen Formierung von Übergängen im Zentrum disziplinärer Wissensordnungen
dc.typeElektronische Ressource
dc.typeBuch
dc.typeDissertation/Habilitationsschrift

Files

Collections