Schwächt das "Übergangssystem" die berufliche Bildung - Teil 1
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157169
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Abstract
"In den letzten zwanzig Jahren wurde mit der Umsetzung der Arbeitsprozessorientierung in der beruflichen Bildung eine Modernisierung des Bildungssystems, vor allem der dualen Berufsausbildung, vorangetrieben. Gleichzeitig wurde viel Geld in das Übergangssysstem gesteckt, um Jugendliche, die von der Berufsausbildung erst einmal ausgeschlossen wurden, darauf vorzubereiten und in die Arbeitswelt zu integrieren. Damit ist immer mehr ein Parallelsystem neben dem dualen System entstanden, das viele Ressourcen bindet. Die zentrale Frage ist, ob das Berufsbildungssystem mit der Arbeitsprozessorientierung auf der einen und dem Übergangssystem auf der anderen Seite für die Herausforderungen der Zukunft (Aufgabenwandel in der Arbeitswelt, Fachkräftemangel, Europäisierung) gut genug aufgestellt ist." Die Autoren betrachten, welches Stadium die Reorganisation und Restrukturierung der Berufsbilder und Curricula/Lehrpläne für das duale System in Deutschland nach rund zwanzig Jahren Modernisierung erreicht hat. Sie beziehen sich dabei auf Forschungsprojekte des Instituts für Technik und Bildung (ITB) der Universität Bremen und die Analyse der Neuordnungsdiskussion von 1985-2010. (Autorenreferat, BIBB-Doku)