Die Ausbildungspflicht der Unternehmen nach dem Grundgesetz : Rechtsgutachten

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23443
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Baden-Baden

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Abstract

"Die Darstellung bemüht sich zunächst sowohl um eine quantitative als auch qualitative Analyse des Ausbildungsstellenproblems von Jugendlichen heute. Daran schließt sich ein Überblick über die bestehenden berufsausbildungsrechtlichen Regelungen der Bundesländer sowie des Bundes, ferner der europäischen Staaten und internationalen Organisationen an, soweit sich aus ihnen ein Ausbildungsanspruch Jugendlicher herleiten läßt. Den Übergang zur eigenen verfassungsrechtlichen Argumentation bildet die Auseinandersetzung mit dem Bundesverfassungsgerichts-Urteil von 1980, das das Arbeitsförderungsgesetz von 1976 für nichtig erklärte, sowie mit dem Gutachten von Fritz Ossenbühl, das sich mit den Folgerungen aus diesem Urteil beschäftigt. Danach folgt die verfassungsrechtliche Analyse der Sozialpflicht der Unternehmen auf dem Gebiet der Berufsausbildung und ihres Verhältnisses zu den Ausbildungsansprüchen Jugendlicher und den auf deren Realisierung zielenden Allgemeininteressen." Der Autor kommt dabei zu dem Ergebnis, daß die Ausbildungsverpflichtung der Unternehmen sehr wohl verfassungsrechtlich - und nicht nur moralisch-ethisch - begründet ist, diese allerdings noch der gesetzlichen Umsetzung und Konkretisierung bedarf. Zu diesen Handlungspflichten des Staates auf dem Gebiet der Ausbildungsplatzförderung nimmt er abschließend Stellung. (Verlag, IAB-Doku)

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