Mädchen in Männerberufen : Mädchen in der Benachteiligtenausbildung
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Magdeburg
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Abstract
Sowohl in der Benachteiligtenausbildung als auch auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt im allgemeinen finden wir geschlechtsspezifische Segregation. Hier wie dort stagniert der Anteil der jungen Frauen, die eine Lehre in einem Männerberuf machen oder er sinkt langsam. In einigen Berufen, die Chancen für die Zukunft bieten, scheint ein Verdrängungsmechanismus zugunsten junger Männer stattzufinden (z.B. Datenverarbeitungskauffrau/ -mann). Und auch manche Betriebe scheinen bei der Einstellung sowohl an der ersten als auch an der zweiten Schwelle Männer zu bevorzugen. Wenn der Anteil von Frauen in männerdominierten Berufen erhöht werden soll, so muss einerseits die Attraktivität dieser Berufe für Frauen gesteigert werden. Andererseits muss die allgemeine Lage auf dem Ausbildungsstellenmarkt verbessert werden, damit der durch betriebliche Praxis häufig unterstützte Verdrängungsmechanismus der jungen Frauen durch junge Männer gestoppt werden kann. Bei Mädchenarbeit muss die Problematik an der zweiten Schwelle stärker beachtet werden. Und auch Jungen- oder Männerarbeit sollte mehr in diese Problematik eingegliedert werden. (Autorenreferat, IAB-Doku)