Ergebnisse der BIBB-Übergangsstudie
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133279
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Abstract
Beschrieben wird zunächst der Personenkreis der Schulabsolventen: Welche Merkmale, persönlichen Werthaltungen, Freizeitaktivitäten und beruflichen Ziele zeichnen Schulabsolventen aus, wie sieht ihr familiärer Hintergrund aus und welche Erfahrungen machten sie in der Schulzeit? Wie stark korrelieren diese Merkmale mit den jeweils erreichten Schulabschlüssen? Und was unterscheidet Jugendliche, die bei Ende ihrer Schulzeit eine betriebliche Berufsausbildungsstelle gesucht hatten, von denjenigen, die keine Ausbildungsstelle gesucht haben. Anschließend beschreiben die Autoren den Werdegang der Schulabsolventen in den ersten drei Jahren nach dem erstmaligen Verlassen der allgemeinbildenden Schule. Wie viele befanden sich zu welchen Zeitpunkten in einer Berufsausbildung, wie viele in einem Bildungsgang oder einer Maßnahme des Übergangssystems? Welche Bedeutung hatten Erwerbstätigkeiten und Aushilfsjobs, wie viele waren ohne Beschäftigung? Lassen sich idealtypische Muster in den Bildungs- und Erwerbsverläufen der Jugendlichen identifizieren, und für welche Jugendlichen mit welchen Merkmalen sind welche Muster besonders charakteristisch? Diese Fragen werden zunächst auf Basis aller Schulabsolventen beantwortet, bevor sich die Ausführungen auf die nicht studienberechtigten Jugendlichen konzentrieren, vor allem auf jene, die bereits zum Abschluss ihrer allgemeinbildenden Schulzeit eine betriebliche Ausbildungsstelle suchten. Es wird berechnet, wie lange sie benötigen, bis sie ihr Ziel erreichen und welche Faktoren die Dauer bis zum Übertritt in eine Berufsausbildung verkürzen oder auch verlängern. Dabei interessiert insbesondere auch die Teilgruppe derer, die zunächst Bildungsgänge und Maßnahmen des Übergangssystems absolvieren. Wie erleben diese Jugendlichen diese Zwischenstationen, und helfen die teilqualifizierenden Bildungsgänge beim Übergang in eine betriebliche Berufsausbildung? Oder sind es bloße Warteschleifen ohne größeren Nutzen? (BIBB-Doku)