Technologieentwicklung und Qualifikationsfolgen in Metallindustrie und Metallhandwerk : Repräsentativuntersuchung in Bremer und Bremerhavener Betrieben

bibb.id9835
bibb.publisherplaceBremen
dc.contributor.authorBenedix, Ulf [Verfasser]
dc.contributor.authorKnuth, Jutta [Verfasser]
dc.contributor.authorWachtveitl, Erich [Verfasser]
dc.contributor.editorUniversität Bremen / Projekt EQUIB [Herausgebendes Organ]
dc.contributor.editorArbeiterkammer Bremen [Herausgebendes Organ]
dc.contributor.otherUniversität Bremen / Projekt EQUIB
dc.contributor.otherArbeiterkammer Bremen
dc.coverage.spatialDE
dc.date.accessioned2018-12-17T09:52:30Z
dc.date.available2018-12-17T09:52:30Z
dc.date.issued1997
dc.description.abstractMit dem Bericht veröffentlicht das Projekt EQUIB (Entwicklungsplanung-Qualifikation-Industrieregion-Bremen) die Ergebnisse einer 1996/97 durchgeführten repräsentativen Erhebung in Bremer und Bremerhavener Betrieben des Metallhandwerks und der Metallindustrie zum Thema technologische und arbeitsorganisatorische Innovations- und Qualifikationsentwicklung. Dabei wurde besonderes Gewicht auf das Handwerk als wichtigem regionalen Beschäftigungs- und Ausbildungsträger gelegt. Der Einsatz moderner IuK-Technologie wird zunehmend auch in Produktionsbetrieben zum Standard. Darüber hinaus werden inner- und überbetriebliche Vernetzungslösungen - u.a. als informationstechnische Basis von Qualitätssicherungssystemen und zur Teilnahme an betrieblichen Kooperationsnetzwerken - zunehmend unverzichtbar, so dass sich gerade auch kleine und Handwerksbetriebe auf diesem Gebiet keine Innovationsrückstände leisten können. Die Untersuchung konnte die 1992 von den Metallbetrieben angegebenen Planungen weitgehend als realisiert bestätigen. Dies unterstreicht zum einen die weitgehend konjunkturunabhängige Eigendynamik der Technologieentwicklung. Zweitens ist auf Basis der aktuell von den Betrieben angegebenen Planungsdaten für kurz- und mittelfristige Neueinführungen weiterhin mit einer dynamischen Entwicklung zu rechnen. Dabei ist auch bei bereits breit eingeführten Standardtechnologien (insb. CAD) noch mit einer deutlichen Zunahme der Einsatztiefe in den Betrieben zu rechnen. Gruppenarbeit (allgemein) wird in 33% der Betriebe eingesetzt. Sie ist in Industriebetrieben häufiger als im Handwerk und mit wachsender Betriebsgrösse vermehrt anzutreffen. Wenn Gruppenarbeit praktiziert wird, betrifft sie einen Grossteil der Beschäftigten der Betriebe. Im Schnitt werden 60% der Belegschaft davon erfasst. "Qualifizierte Gruppenarbeit" ist dagegen - insbesondere in KMU und im Handwerk - erst wenig verbreitet. Qualifizierte Facharbeiter, die in KMU sogar über 80% der Gesamtbeschäftigten stellen, sind die tragende personelle Ressource im Metallbereich. An- und Ungelernte bilden weiterhin eine wichtige personelle Ressource der industriellen Produktion. Schwerpunkt ihrer Beschäftigung sind Grossbetriebe. Es zeigt sich weiterhin ein drastischer, die Durchschnittszahlen für das Bundesgebiet noch übertreffender Rückgang der Erstausbildung in industriellen Berufen (-33% zwischen 1991 und 1995), statt einem Zuwachs wie im Bundesdurchschnitt auch Rückgang bei handwerklichen Berufen (- 21%), daher erfolgte keine Kompensation durch vermehrte handwerkliche Ausbildung. Insgesamt ist von einem grossen technologiebedingten Personalbedarf auszugehen, der sich hochrechnet auf die Grundgesamtheit auf ca. 900 Facharbeiter beläuft. Neue Technologien verursachen in den Betrieben einen erheblichen Qualifizierungsbedarf. Ebenso ergab sich bei den Arbeitsschutzrichtlinien ein grosser Nachholbedarf an Information und Qualifizierung. (IAB2)
dc.format.extentXXVIII, 200 S.
dc.format.illustrationLiteraturangaben
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/687769
dc.language.isode
dc.relation.ispartofEQUIB : Entwicklungsplanung, Qualifikation, Industrieregion Bremen
dc.subject.classificationG 2.3.1 Arbeitsteilung & -organisation
dc.subject.classificationS 5 Organisationsentwicklung
dc.subject.classificationL 2.2 Didaktik
dc.subject.classificationG 2.3.4 Qualifikationswandel
dc.subject.classificationI 2.1.2.9 Bremen
dc.subject.classificationG 2.2.1 Technologisierung
dc.subject.classificationG 1.2.4.1.4 Verarbeitendes Gewerbe
dc.subject.classificationG 1.2.4 Wirtschaftszweige
dc.subject.classificationG 1.2.3.1 Potenziale
dc.subject.classificationG 1.2.3.2 Anforderungen & Bedarfe
dc.subject.classificationS 2.4.1 Lernortkooperation
dc.subject.classificationP 2.4 Facharbeiter / Gesellen
dc.subject.classificationL 6.2 Qualitätsmanagement/Qualitätssicherung
dc.subject.otherTechnischer Wandel
dc.subject.otherArbeitsorganisation
dc.subject.otherOrganisatorischer Wandel
dc.subject.otherGruppenarbeit
dc.subject.otherMetallindustrie
dc.subject.otherMetallberuf
dc.subject.otherHandwerksbetrieb
dc.subject.otherQualifikation
dc.subject.otherEntwicklung
dc.subject.otherQualifikationsbedarf
dc.subject.otherBerufsstruktur
dc.subject.otherQualifikationsanforderung
dc.subject.otherQuantitative Angaben
dc.subject.otherInformationstechnik
dc.subject.otherAnwendung
dc.subject.otherZwischenbetriebliche Kooperation
dc.subject.otherBetriebliche Berufsausbildung
dc.subject.otherIndustrieberuf
dc.subject.otherHandwerksberuf
dc.subject.otherPersonalbedarf
dc.subject.otherBerufliche Weiterbildung
dc.subject.otherUngelernter
dc.subject.otherAngelernter
dc.subject.otherFacharbeiter
dc.subject.otherQualitätssicherung
dc.subject.otherArbeitsschutz
dc.subject.otherBerufsproblem
dc.subject.otherBremen
dc.subject.other1996-1997
dc.titleTechnologieentwicklung und Qualifikationsfolgen in Metallindustrie und Metallhandwerk : Repräsentativuntersuchung in Bremer und Bremerhavener Betrieben
dc.typeBuch

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