Berufliche Chancen Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland
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Abstract
Der Verfasser beschäftigt sich mit den Auswirkungen einer veränderten Ökonomie auf die berufliche Einmündungsphase von Jugendlichen und zieht drei Argumente heran. 1. wird die Ausbildungs- und Arbeitssituation wird für eine schrumpfende Mehrheit von Jugendlichen immer differenzierter. Die modernisierten und höherqualifizierten Bereiche der Erwerbsgesellschaft verlangen von den in das Erwerbsleben eintretenden Jugendlichen neue und höhere Qualifikations- und Persönlichkeitsvoraussetzungen, denen aber z.B. die benachteiligten Jugendlichen immer weniger gerecht werden. 2. zeigt sich, dass Jugendliche ohne Berufsausbildung zunehmend in Arbeitslosigkeit münden, weil Arbeitsplätze für diesen Personenkreis wegrationalisiert werden. Hilfe seitens der Politik ist zwar vonnöten, doch hält der Verfasser die Schaffung eines Arbeitsmarktes mit Einfachtätigkeiten im Dienstleistungsbereich für problematisch. 3. haben die neuen Formen der Wirtschaft nicht nur zu einem spürbaren Abbau der Ausbildungskapazitäten geführt, sondern die Betriebe sind auch von der bisherigen Praxis der faktischen Übernahmegarantie abgegangen, so dass die Arbeitslosenquote auch gut ausgebildeteter Jugendlicher in den letzten Jahren gestiegen ist. Förderprogramme werden deshalb in der Zukunft weiterhin unerlässlich sein. (BIBB2)