Nachhaltige Übergänge in den Beruf gestalten : kann Deutschland von Dänemark lernen?
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Abstract
„Dänemark wird der zunehmenden Komplexität des Arbeitsmarkts gerechter als das deutsche System. Das Paradox des Fachkräftemangels bei gleichzeitig hoher Arbeitslosigkeit lässt sich auflösen, indem die Berufsorientierung wie in Dänemark in der schulischen Ausbildung einen früheren und größeren Stellenwert erhält; die Berufsausbildung durch verknüpfbare und zertifizierte Module an die zunehmende Vielfalt des Arbeitskräftepotentials angepasst wird; die solidarische Finanzierung auf eine breitere Basis gestellt wird, an der sich alle (insbesondere auch die nicht ausbildenden Betriebe) beteiligen; alle Jugendlichen – unabhängig vom sozialen und ökonomischen Status der Eltern – großzügige sachliche wie monetäre Unterstützung in der hochriskanten Übergangsphase von der Schule in den Beruf erhalten; die Kommunen größere Gestaltungsmacht gewinnen; und schließlich, indem die duale Berufsausbildung sowohl durch höhere Qualitätsstandards als auch durch höhere Durchlässigkeit zwischen den Qualifikationsstufen und Bildungsbereichen attraktiver gestaltet wird.“ (Autorenreferat; BIBB-Doku)