Zum beruflichen Verbleib von TeilnehmerInnen berufsvorbereitender Kurse

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Berichtet wird über Ergebnisse einer Untersuchung zum beruflichen Verbleib von über 200 ehemaligen TeilnehmerInnen zwei Jahre nach Abschluss berufsvorbereitender Kurse in den Landkreisen Luxemburg und Harburg. Knapp zwei Drittel stehen in einem (z. T. befristeten) Beschäftigungsverhältnis. Jeder vierte Absolvent macht eine Berufsausbildung. Als bedeutsam erwiesen sich geschlechtsspezifische Faktoren, Art des Schulabschlusses, Berufswünsche und ihre (Nicht- ) Realisierung. "Insgesamt betrachtet wirken die spezifischen Problemkonstellationen, die die Jugendarbeitslosigkeit für die untersuchte Gruppe geschaffen hat, noch Jahre fort. Viel zu viele haben eine berufliche Eingliederung nicht schaffen können. Sie werden auch in Zukunft zwischen Beschäftigung und Arbeitslosigkeit hin- und herpendeln bzw. auf Dauer als Langzeitarbeitslose am Rande des Existensminimums leben müssen. Die damit verbundenen Existenzsorgen, die Einschränkungen der individuellen Lebensperspektiven und die Angewiesenheit auf finanzielle Unterstützung lassen viele Betroffene als "Ladenhüter des Arbeitsmarktes" verzweifeln und abstumpfen." (IAB2)

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