Der Sprung in die Praxis
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110384
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Abstract
Der Beitrag resumiert die Ergebnisse zweier empirischer Untersuchungen zum Berufsübergang von Hochschulabsolventen. Zusammenfassend lassen sich die ersten Arbeitswochen folgendermassen charakterisieren: Die meisten erleben sie als entscheidende Lernphase, in der sie die Organisation kennenlernen. Im Nachhinein wird sie als notwendige Durchgangssituation bewertet. Nicht wenige haben in dieser Zeit die Absicht zu kündigen, einige haben diesen Entschluss auch wahr gemacht. Für die anderen ändert sich die Situation nach den ersten Wochen zum Besseren: sie werden in eine andere Abteilung versetzt, der Aufgaben- und Verantwortungsbereich erweitert sich, man erlebt Anerkennung durch Vorgesetzte und Kollegen. Für die Bewältigung unangenehmer Erfahrungen in den ersten Arbeitswochen scheint aber vor allem das Betriebsklima entscheidend zu sein. Ein Kündigungswunsch wird in dieser Phase häufig dann realisiert, wenn die Tätigkeit unbefriedigend ist, keine Aussicht auf Verbesserung besteht und wenn das Betriebsklima als "mies" erlebt wird. (IAB2)