Altern: eine ausgeblendete Dimension beim Gestalten beruflicher Bildung : Anstösse zur Reflexion : Workshop "Älter werden in Beruf und Gesellschaft - ein Thema für die Berufsbildung?" (1995, Berlin)
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Bielefeld
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Abstract
Die Autorin greift aus wechselnden Perspektiven Fragen des gesellschaftlichen Umgangs mit dem Thema "Altern" auf. Sie skizziert die entwicklungs- und erkenntnishemmenden Effekte des vorherrschenden traditionellen Altersbildes einschliesslich der in ihm nicht zuletzt auch begründeten Jugendzentrierung und arbeitet heraus, dass der demographische Wandel die Mitglieder dieser Gesellschaft auch mit der Aufgabe konfrontiert, ihre Leitbilder und Wahrnehmungen über das Altern zu prüfen. Der demographische Wandel in den Industrienationen verläuft synchron mit den globalen ökonomischen Veränderungen. Gesellschaftliche Entwicklungsperspektiven und -möglichkeiten sind aufs engste mit der Innovations- und Veränderungsfähigkeit der wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Infrastruktur verknüpft. Wie Betriebe, Organisationen und Institutionen künftig mit dem Phänomen immer älter werdender Belegschaften umgehen, hängt auch davon ab, welche Servicefunktionen das Berufsbildungssystem im Hinblick auf die sich verändernden Anforderungen an Kompetenz und Qualifizierung erfüllt. Im letzten Teil des Beitrages werden aus den Anforderungen des demographischen Wandels strategische Aufgabenfelder der beruflichen Bildung abgeleitet und dargelegt. (BIBB)