ET2020: Vocational identity development as remaining major challenge
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Abstract
“This paper examines if the EU has succeeded to put the citizens at the centre of the ET2020-process. It shows that vocational identity development is neglected irrespectively of national traditions. Firstly, the author will show the theoretical relevance of identity work for the ET2020-goals. With the example of the German VET system she illustrates how national traditions can promote or inhibit vocational identity development. By means of exemplary case studies in retail dual track initial VET the author shows that apprentices are mostly left to fend for themselves. She will draw on studies which indicate that the negligence of vocational identity development is a wide-spread phenomenon in EU education and public employment systems. Finally, the author will draft recommendations for VET curricula supporting vocational identity development which she elaborated within the framework of her doctoral thesis.” (author’s abstract; BIBB-Doku)
„Dieser Beitrag geht der Frage nach, inwieweit es der EU gelungen ist, die Bürger in den Mittelpunkt des ET2020-Prozesses zu stellen. Er zeigt, dass die berufliche Identitätsentwicklung der Bürger unabhängig von nationalen Traditionen zu wenig Berücksichtigung findet. Zunächst wird die theoretische Relevanz beruflicher Identität für die ET2020-Ziele herausgearbeitet. Am Beispiel der deutschen Berufsbildung wird exemplarisch gezeigt, welche Chancen und Grenzen nationale Traditionen für die Förderung beruflicher Identitätsentwicklung haben können. Anhand exemplarischer Fallstudien aus der dualen Ausbildung im Einzelhandel zeigt die Verfasserin, dass Auszubildende weitgehend auf sich allein gestellt bleiben. Anschließend verweist sie auf Studien, die darauf hindeuten, dass die Vernachlässigung beruflicher Identitätsarbeit in europäischen Bildungs- und Beschäftigungssystemen weit verbreitet ist. Abschließend skizziert die Autorin Empfehlungen für identitätsförderliche berufliche Curricula, welche sie im Rahmen ihres Promotionsvorhabens erarbeitet hat.“ (Autorenreferat; BIBB-Doku)
„Dieser Beitrag geht der Frage nach, inwieweit es der EU gelungen ist, die Bürger in den Mittelpunkt des ET2020-Prozesses zu stellen. Er zeigt, dass die berufliche Identitätsentwicklung der Bürger unabhängig von nationalen Traditionen zu wenig Berücksichtigung findet. Zunächst wird die theoretische Relevanz beruflicher Identität für die ET2020-Ziele herausgearbeitet. Am Beispiel der deutschen Berufsbildung wird exemplarisch gezeigt, welche Chancen und Grenzen nationale Traditionen für die Förderung beruflicher Identitätsentwicklung haben können. Anhand exemplarischer Fallstudien aus der dualen Ausbildung im Einzelhandel zeigt die Verfasserin, dass Auszubildende weitgehend auf sich allein gestellt bleiben. Anschließend verweist sie auf Studien, die darauf hindeuten, dass die Vernachlässigung beruflicher Identitätsarbeit in europäischen Bildungs- und Beschäftigungssystemen weit verbreitet ist. Abschließend skizziert die Autorin Empfehlungen für identitätsförderliche berufliche Curricula, welche sie im Rahmen ihres Promotionsvorhabens erarbeitet hat.“ (Autorenreferat; BIBB-Doku)
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