Qualifizierungsbausteine als "deutsche Antwort" auf Modularisierungserfordernisse in der beruflichen Bildung
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Abstract
Der Beitrag geht der Frage nach, wie Modularisierung gestaltet werden muss, damit das Berufsprinzip weiterhin die Strukturen und die Qualität des Berufsbildungssystems bestimmt. Ausgehend von einem Modulverständnis, das Module auf der Outcome- bzw. Kompetenzebene als einzeln zertifizierbare Qualifikationen versteht, die immer Teil eines Ganzen bleiben, setzt sich der Autor damit auseinander, wie sich das Berufsprinzip bei Modularisierung sichern lässt und stellt dann die wichtigsten Anwendungsfelder von Modulen bzw. Qualifizierungsbausteinen in der beruflichen Bildung vor: (1) Einsatz in der Berufsorientierung, (2) in der Berufsausbildungsvorbereitung, (3) in der Einstiegsqualifizierung, (4) in der beruflichen Nachqualifizierung, (5) Einsatz als Zusatzqualifikation, (6) Organisation von Ausbildungsverbünden, (7) Raster für Kompetenzfeststellung. Nach Auffassung des Autors findet Modularisierung überall dort seine Berechtigung, wo es nicht um die normal verlaufende Ausbildung geht. Qualifizierungsbausteine sollten im Zusammenhang mit Ausbildungsordnungen erarbeitet und bundesweit einheitlich geregelt werden. (BIBB)