Arbeitsmarktprozesse zwischen öffentlichem und privatwirtschaftlichem Sektor : Kohortenspezifische Auswirkungen der Expansion des Staates als Arbeitgeber
| bibb.id | 123219 | |
| bibb.publisherplace | Frankfurt u.a. | |
| dc.contributor.author | Blossfeld, Hans-Peter [Verfasser] | |
| dc.contributor.author | Becker, Rolf [Verfasser] | |
| dc.contributor.editor | Sonderforschungsbereich Mikroanalytische Grundlagen der Gesellschaftspolitik | |
| dc.contributor.other | Sonderforschungsbereich Mikroanalytische Grundlagen der Gesellschaftspolitik | |
| dc.date.accessioned | 2018-12-17T15:36:01Z | |
| dc.date.available | 2018-12-17T15:36:01Z | |
| dc.date.issued | 1988 | |
| dc.description.abstract | "Mit den vorliegenden Aufsatz untersuchen wir, wie sich die Expansion des Wohlfahrtsstaates in den 60er und 70er Jahren auf den Arbeitsmarkt ausgewirkt hat. Wir interessieren und dabei vor allem für kohorten- und bildungsspezifische Effekte. Auf der Grundlage einer Analyse retrospektiver Längsschnittdaten über die Erwerbsverläufe der Geburtskohorten 1929-31, 1939-41 und 1949-51, die sich während der Expansionsphase des Staates in sehr unterschiedlichen Phasen ihrer Berufskarriere befunden haben, zeigen wir, dass nicht etwa die älteren Geburtsjahrgänge in den staatlichen Sektor gegangen sind, sondern, dass von der Expansion vor allem die qualifizierten Arbeitskräfte profitiert haben, die gerade in dieser Zeit in den Arbeitsmarkt eingetreten sind. Sie konnten die vom staatlichen Sektor geforderten höheren formalen Qualifikationen erwerben und waren nicht, wie bereits längere Zeit in der Privatwirtschaft Beschäftigte durch berufliche und institutionelle Barrieren zwischen beiden Sektoren in ihrer Mobilität beschränkt. Die staatliche Expansion hat deswegen zu bildungs- und kohortenspezifisch höchst unterschiedlichen Chancen geführt. Im Laufe der staatlichen Expansion verstärkte sich die Verbindung zwischen dem System der höheren Schule und Hochschule und den leitenden Funktionen im öffentlichen Dienst. Insbesondere der Zuwachs von Akademikern wurde in den 60er und 70er Jahren fast vollständig von staatlichen Sektor aufgenommen. Aus den Analysen ergibt sich die Schlussfolgerung, dass für die Verschlechterung der Berufschancen der jungen und qualifizierten Arbeitskräfte in den 80er Jahren vor allem die restriktive Personalpolitik des Staates verantwortlich ist." (Autorenreferat) | |
| dc.format.extent | 29 S. | |
| dc.identifier.uri | https://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/741570 | |
| dc.language.iso | de | |
| dc.relation.ispartof | Sonderforschungsbereich 3 Mikroanalytische Grundlagen der Gesellschaftspolitik. Arbeitspapier ; 281 | |
| dc.subject.classification | G 1.2.1 Grund- & Strukturdaten des Arbeitsmarktes | |
| dc.subject.classification | G 1.2.3.1 Potenziale | |
| dc.subject.classification | P 2.6 Hochschulabsolventen | |
| dc.subject.other | Öffentlicher Dienst | |
| dc.subject.other | Beschäftigungsentwicklung | |
| dc.subject.other | Qualifikation | |
| dc.subject.other | Akademiker | |
| dc.subject.other | Personalpolitik | |
| dc.subject.other | Quantitative Angaben | |
| dc.title | Arbeitsmarktprozesse zwischen öffentlichem und privatwirtschaftlichem Sektor : Kohortenspezifische Auswirkungen der Expansion des Staates als Arbeitgeber | |
| dc.type | Buch |