Analyse der Ursachen und Entwicklung von Lösungsansätzen zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen in Handwerksbetrieben
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162866
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Deutsches Handwerksinstitut
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München
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Abstract
Das Handwerk ist im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen besonders von Ausbildungsabbrüchen betroffen. In Anbetracht tendenziell rückläufiger Schülerabsolventenzahlen und eines drohenden Fachkräftemangels stellt dies die Betriebe vor ein Spannungsfeld mit Handlungsbedarf. Die vorliegende empirische Studie nimmt sich der Frage an, welche Gründe dafür vorliegen, um daraus abzuleiten, wie Ausbildungsabbrüche in Zukunft verhindert werden können. Anhand einer großen Stichprobe von betroffenen Betrieben und ehemaligen Auszubildenden wird überprüft, welche Hauptgründe für die vorzeitigen Vertragslösungen verantwortlich sind, welche Frühindikatoren es gibt und welche Maßnahmen zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen eingesetzt werden. Zudem wird auf die möglichen Unterstützungsleistungen von Handwerkskammern bei gefährdeten Ausbildungsverhältnissen eingegangen. Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass sich bei den Betrieben und Auszubildenden sehr deutliche Unterschiede in der Wahrnehmung zeigen, welche Faktoren zur Lösung des Ausbildungsverhältnisses geführt haben. Insgesamt wird aus den Ergebnissen der Studie deutlich, dass Ausbildungsabbrüche nur durch eine entsprechende Selbstreflexion und ein gegenseitiges Aufeinanderzugehen verhindert werden können. (BIBB-Doku)