Bildungsbenachteiligung am Übergang Schule - Beruf : Theoretische Konzepte und Fallstudien aus Teilnehmendenperspektiven unter besonderer Berücksichtigung von "Geschlecht" und "sozialer Herkunft"
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180890
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Gießen
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Abstract
"Ausgehend von der Frage: Warum münden mehr junge Männer nach der allgemein bildenden Schule in die 'Berufsvorbereitende Maßnahme' (BvB) ein als junge Frauen? untersucht die Studie benachteiligende Faktoren im individuellen Bildungsprozess und ihre strukturelle Einlassung in das deutsche Bildungssystem. Dazu werden die Kategorien 'soziale Herkunft' und 'Geschlecht' auf ihre Auswirkungen auf Bildungsbiografien hin analysiert und in Beziehung zu ex- und inkludierenden Implikationen des Bildungsbegriffs gesetzt, die sich auch heute noch in Verständnissen von allgemeiner Bildung wiederfinden. Gleichzeitig wird in einem Bundeslandvergleich hinsichtlich der Schulsystemspezifika und Bildungsverständnisse sowie anhand 20 problemzentrierter Interviews mit Teilnehmenden der 'Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme' in Hessen der Frage nach struktureller Benachteiligung durch 'Geschlecht' und 'soziale Herkunft' nachgegangen. Die zentralen Blickrichtungen der Interviewstudie sind zum einen die Retrospektive auf die eigene schulische Laufbahn sowie zum anderen die Einschätzung der aktuellen Situation in der BvB durch die Jugendlichen. Zielsetzung der Studie ist die Herausarbeitung hinderlicher Faktoren sowie begünstigender Kriterien - vor allem in der BvB - im Hinblick auf eine erfolgreiche Einmündung in eine voll qualifizierende Berufsausbildung." (Autorenreferat, BIBB-Doku)