Das ist doch nicht fair! - Mehrdimensionalität und Testfairness in kaufmännischen Assessments

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"Im Beitrag wird ein Modell beruflicher Kompetenzentwicklung vorgestellt. Unter Rückgriff auf dieses Modell werden vor dem Hintergrund der Kompetenzmessung in der kaufmännischen Domäne insbesondere die theoretischen und methodischen Aspekte von psychometrischer Struktur und Testfairness diskutiert. Hierzu werden zwei kaufmännische Assessments skizziert, die sich auf unterschiedliche Zeitpunkte und Phasen der beruflichen Kompetenzentwicklung beziehen lassen. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse gelingt es, Übergangsprozesse in der beruflichen Bildung differenzierter zu beschreiben. So wird unter Nutzung differenzieller Itemanalysen (DIF) geprüft, ob in kaufmännischen Assessments zwischen Auszubildenden mit spezifischen individuellen Merkmalen oder im Hinblick auf eine ausgewählte Charakteristik der Ausbildungsbetriebe systematische Unterschiede existieren und wie sich diese interpretieren lassen. Für den Übergang in berufliche Ausbildungsgänge ist z.B. relevant, inwieweit berufliche Vorerfahrungen und fachspezifisches Wissen die weitere Kompetenzentwicklung beeinflussen und wie Unterschiede zwischen den Lernenden eines Ausbildungsganges lokalisiert und ausgeglichen werden können." (Autorenreferat, BIBB-Doku)

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