Berufskonzept statt Modularisierung : Berufsbildungskonzept ist, wenn`s besser wird! Plädoyer für unsere Berufe
item.page.bibb.id
130986
Loading...
Date
Authors
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
Frankfurt/Main
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Im Rahmen einer Studie für das BMBF haben die Berufsbildungsforscher Dieter Euler und Eckhart Severing zwei Modelle zur Umsetzung einer mit Ausbildungsbausteinen strukturierten Ausbildung vorschlagen. Unter dem Schlagwort Flexible Ausbildungswege sollen an die Stelle einer drei- oder dreieinhalbjährigen Ausbildung künftig Qualifizierungen von drei bis sechs Monaten treten, um den wechselnden, kurzfristigen Wirtschaftsbedarfen besser zu entsprechen und wesentlich mehr Jugendliche vor allem aus den Warteschleifen zu anerkannten Abschlüssen zu führen. Die IG Metall lehnt den deutschen Weg der Modularisierung ab, weil sie bei den jungen Menschen auf eine Patchworkbiographie hinauslaufe und den Facharbeiterstandard gefährde. Bei einer Umstellung von 360 Ausbildungsberufen auf mehrere tausend Module, die auch geprüft/zertifiziert werden müssten, ginge jegliche Transparenz des Berufsbildungssystems am Arbeitsmarkt und in Europa verloren. Die Broschüre informiert über den aktuellen Sachstand der Auseinandersetzung und die Position der IG Metall in dieser Diskussion um die Modularisierungsdebatte in Deutschland. (BIBB-Doku)