Work-Life-Balance für Führungskräfte : Schritte in Richtung auf einen Kulturwandel
item.page.bibb.id
125405
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Die Frage nach der Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Führungspositionen wird in Wissenschaft und Praxis kontrovers diskutiert. Die einen sind überzeugt, dass Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit auch den Geschäftserfolg steigern, und plädieren für einen ganzheitlichen und längerfristigen Blick auf Führungskräfte als Humankapital. Die anderen bezeichnen das als längst überholte Sozialromantik mit fehlendem Bezug zu den ökonomischen Realitäten in Unternehmen. Das Modellprojekt "Entwicklung und Stärkung von Führungskräften in der Familienphase" eröffnet neue Perspektiven. Untersucht wurde, ob und wie Führungskräfte aktiv und engagiert sowohl familiäre als auch berufliche Pflichten wahrnehmen können, von welchen Faktoren das abhängt und wie dies die Performance der Führungskräfte beeinflusst. Das Projekt fand im Rahmen einer Kooperation der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) mit der europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin (EAF) statt, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Beteiligt waren außerdem Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchenzugehörigkeit mit ihrem spezifischen Erfahrungs- und Fachwissen. Die Befunde zeigen, dass Unternehmen gut beraten sind, die sogenannten weichen Faktoren wie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Führungskräfte als integralen Faktor zu berücksichtigen. Diese helfen, Produktivitätspotenziale zu erschließen. (BIBB2)