"Muss die Dualität der beruflichen Bildung neu definiert werden?"
| bibb.id | 132307 | |
| dc.contributor.author | Baethge, Martin [Verfasser] | |
| dc.date.accessioned | 2018-12-17T17:01:06Z | |
| dc.date.available | 2018-12-17T17:01:06Z | |
| dc.date.issued | 2008 | |
| dc.description.abstract | Der Autor befasst sich mit den Strukturproblemen des deutschen Bildungs- und Berufsbildungssystems, analysiert die Ursachen und zeigt Perspektiven einer Neudefinition von Dualität auf. Seine These ist, dass nur durch eine neue Definition von Dualität die Probleme von Bildungs- und Ausbildungssystem gelöst werden können. Neudefinition bedeutet eine andere institutionelle Verschränkung bzw. Durchdringung der schulisch und betrieblich organisierten Ausbildungssequenzen, d.h. der in der deutschen Bildungstradition getrennten Bereiche der mittleren Berufs- und Allgemeinbildung. Es wird beschrieben, wie sich dies konkret an den beiden Übergangsschwellen Sekundarstufe I - Berufsbildung und Sekundarstufe II - Berufsbildungs- und Hochschulsystem umsetzen ließe. In einer neu gestalteten Sekundarstufe I werden Aspekte der Berufs- und Berufswahlorientierung in unterschiedlichen Vermittlungsformen einbezogen wie z.B. Praktika. Gemeint ist eine Perspektive, die als allgemeinbildenden Regelabschluss das Realschulniveau anstrebt, die unterschiedlichen Schulformen integriert, in der Regel als Ganztagsschule organisiert ist und Förderkonzepte für bildungsschwache bzw. benachteiligte Gruppen vorsieht Auf einem solchen Wege könnte es gelingen, das Übergangssystem auf einen kleinen Kern zu reduzieren. Zur Anhebung der Bildungsmobilität im Übergang zur Hochschule schlägt Baethge die Einführung eines Berufsabiturs als zweiten (fakultativen) Regelabschluss für die Berufsbildung (wie in Österreich und der Schweiz geschehen) vor. Voraussetzung wäre die Umgestaltung der Ausbildungscurricula an den Berufsschulen durch Verstärkung allgemeinbildender und (fach)theoretischer Lerninhalte. Neben der Erhöhung der Studierendenquote und insbesondere des Anteils von Studierenden in ingenieur- und mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern wären weitere positive Effekte zu erwarten: Das Berufsabitur würden den Status der Berufsschule anheben, die Attraktivität der Berufsbildung erhöhen, die soziale Bildungsbenachteiligung abmildern. Neudefinition von Dualität erfordere demnach, die erneut festgeschriebene institutionelle Nachrangigkeit der schulischen gegenüber den betrieblichen Ausbildungsformen aufzuheben. Dies würde dem traditionellen Dualen System und einer höheren Durchlässigkeit und Bildungsmobilität im Bildungssystem insgesamt zugute kommen. (BIBB-Doku) | |
| dc.format.extent | S. 14-32 | |
| dc.format.illustration | Literaturangaben, Abb. | |
| dc.identifier.uri | https://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/749068 | |
| dc.language.iso | de | |
| dc.relation.ispartof | Die Berufskollegs stärken heißt die berufliche Bildung zu stärken : 10 Jahre Berufskolleg in NRW - ein Erfolgsmodell auf dem Weg zur Eigenständigkeit. Dokumentation zum Berufsbildungskongress des vlbs 2007 / Dieter Urbanski ; Martin Baethge ; Walter Georg ; u. a. | |
| dc.subject.classification | S 1.3.1 Ausbildung im Dualen System | |
| dc.subject.classification | G 1.3.2.2 Übergänge | |
| dc.subject.classification | G 2.5.3 Anschlussfähigkeit von Bildungsgängen | |
| dc.subject.other | Berufsbildungssystem | |
| dc.subject.other | Reform | |
| dc.subject.other | Duales System | |
| dc.subject.other | Übergangssystem | |
| dc.subject.other | Berufseinmündung | |
| dc.subject.other | Erste Schwelle | |
| dc.subject.other | Zweite Schwelle | |
| dc.subject.other | Bildungsmobilität | |
| dc.subject.other | Hochschulzugang | |
| dc.subject.other | Durchlässigkeit im Bildungssystem | |
| dc.subject.other | Berufsbildung | |
| dc.subject.other | Allgemeinbildung | |
| dc.subject.other | Gleichwertigkeit | |
| dc.subject.other | Quantitative Angaben | |
| dc.title | "Muss die Dualität der beruflichen Bildung neu definiert werden?" | |
| dc.type | Text | |
| dc.type | Sammelbandbeitrag |