Die Flexibilisierung des Erwerbsverlaufs : eine Analyse von Einstiegs- und Ausstiegsprozessen in Ost- und Westdeutschland
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132064
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VS Verl. für Sozialwissenschaften
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Wiesbaden
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Abstract
Die Dissertation beschäftigt sich mit den Auswirkungen zunehmender Arbeitsmarktflexibilisierung auf Erwerbsverläufe in der Bundesrepublik Deutschland. Es werden die Flexibilisierungsprozesse auf dem (gesamt)deutschen Arbeitsmarkt detailliert empirisch analysiert. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen der Ungleichheit: Sind Flexibilisierungsprozesse am Arbeitsmarkt universell oder gruppenspezifisch? Besonders beachtet wird dabei die lebensverlaufs- bzw. altersbezogene Dimension der Arbeitsmarktflexibilisierung. Betrachtet wurden zwei spezifische Übergänge im Erwerbsleben: Berufseinstiegsprozesse von Absolventen und Ausstiegsprozesse älterer Menschen. Die 'Ränder' des Berufslebens, der Einstieg in das Berufsleben und der Ausstieg daraus, repräsentieren eine wachsende Ungleichheit zwischen den Generationen: Während Berufseinsteiger zunehmend von Befristungen betroffen sind, geht eine große Zahl älterer Arbeitnehmer/innen heute noch in den Vorruhestand über, häufig auch über den Umweg der Arbeitslosigkeit. Von universellen Tendenzen der Individualisierung beziehungsweise De-Standardisierung von Erwerbsverläufen kann aber nicht sinnvoll gesprochen werden. Es gibt weiterhin einen ausgedehnten Kern von geschützten Normalarbeitsverhältnissen. (BIBB-Doku)