Der innovative Ältere : warum die Entwicklungsuhr länger als sieben Jahre tickt

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Hampp

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München

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Abstract

Der demographische Wandel wird zunehmend zum gesellschaftlichen Megathema. Einerseits wird dafür plädiert, sich auf eine 'alternde Gesellschaft' vorzubereiten und einzustellen. Andererseits sind keine Entwicklungen in Sicht, ihre 'Seniorisierung' abzumildern geschweige denn zu stoppen. Unter Wissenschaftlern, die sich seit langem mit dem Phänomen demographischer Wandel in der Arbeitswelt beschäftigen, herrscht ebenso wie bei Politikern, die das Thema für sich entdeckt haben, eine erhebliche Enttäuschung über die Uneinsichtigkeit der Unternehmen und über die Folgenlosigkeit der eigenen Forschungen und Interventionen. Kernfrage des im Auftrag des BMBF durchgeführten Projekts ist, wie ältere Entwickler in modernen Innovationsprozessen und in der 'digitalen Innovationswelt' zurechtkommen und ob beide ein reales Ausgrenzungspotenzial gegenüber Älteren in sich tragen. Nach einer Momentaufnahme der Situation älterer Entwickler in der betrieblichen FuE wird die Personal-, Rekrutierungs- und Ausgliederungspolitik der Untersuchungsunternehmen beleuchtet. Die informatisierten und reorganisierten Innovationsprozesse in den Unternehmen und wie ältere Entwickler damit zurechtkommen werden analysiert und abschließend nach den Gründen für die Prekarisierung der Älteren gesucht und gefragt, ob nicht der moderne Innovationsprozess defizitär ist, wenn er ältere Wissensarbeiter ausgrenzt. Eine realistische Bilanz des Arbeits- und Leistungsvermögens älterer Entwickler schliesst die Studie ab. (BIBB-Doku)

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