Das Portfoliokonzept als Methode zur Beförderung von Selbstreflexionsprozessen von angehenden Lehrerinnen und Lehrern

bibb.id172811
bibb.voevzlinkhttps://res.bibb.de/vet-repository_763065
dc.contributor.authorJahncke, Heike [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T19:32:01Z
dc.date.available2018-12-17T19:32:01Z
dc.date.issued2015
dc.description.abstract"Selbstreflexion ist nicht nur eine allgemein notwendige Fertigkeit, die in vielen Situationen des Alltags von Menschen erwartet wird. Vielmehr ist zu unterstellen, dass sie grundlegender Baustein für die Entwicklung pädagogischer Professionalität ist und zudem unverzichtbarer Baustein im Prozess des lebenslangen Lernens. In der aktuellen Diskussion zur professionellen Handlungskompetenz von Lehrkräften rückt verstärkt die Fähigkeit der Lehrperson in den Fokus, ihren eigenen Unterricht und das eigene Handeln zu reflektieren. Die dafür notwendige Selbstreflexion gilt als Schlüsselkompetenz und definiert sich über das selbstregulierte Durchlaufen von individuellen Lernprozessen. Lernende sollen ihre Handlungen hinsichtlich der gemachten Beobachtungen einschätzen sowie generell in der Lage sein, sich selbst kritisch zu hinterfragen. In der Ableitung ist die Frage legitim und von wissenschaftlichem Wert, wie Selbstreflexion als eine Voraussetzung für eine professionelle Ausübung des Lehrerberufs befördert und gestärkt werden kann. Die Beantwortung dieser Frage setzt voraus, dass Selbstreflexion empirisch beobachtet werden kann. Hierzu eignet sich insbesondere der Einsatz von Portfolios. Das Portfolio lässt sich als Lehr- und Lerninstrument verstehen, durch das individualisiertes, zielgerichtetes und selbstgesteuertes Lernen ermöglicht und individuelle Lern- und Reflexionsprozesse analysiert werden sollen. Ziel ist es, einen Rahmen zu schaffen, den Lernprozess und eine systematische Reflexion durch reflexives Schreiben zu unterstützen und somit eine Entwicklung zum "reflective practioner" anzustoßen. Dieser Beitrag diskutiert, wie durch Nutzung des Portfoliokonzeptes mit konkret definierten Reflexionsanlässen die Fähigkeit zur Selbstreflexion von angehenden Lehrer(inne)n befördert werden kann. Zugleich soll Selbstreflexion in einer strukturierten und reproduzierbaren Weise empirisch und struk-turiert erfassbar gemacht werden. Die Analyse und Kategorisierung der Reflexionsanlässe erfolgt auf Basis einer inhaltlich strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse." (Autorenreferat; BIBB-Doku)
dc.description.versionreferiert
dc.format.extent27 S.
dc.format.illustrationAbb.
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/763065
dc.language.isode
dc.relation.ispartofBerufs- und Wirtschaftspädagogik - online
dc.relation.ispartofvolume(2015), H. 28
dc.rightsNamensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/
dc.subject.classificationP 3.2.3 Lehrer
dc.subject.classificationL 3 Lehr-Lern-Forschung
dc.subject.otherLehrerbildung
dc.subject.otherReflexion
dc.subject.otherPortfolio
dc.titleDas Portfoliokonzept als Methode zur Beförderung von Selbstreflexionsprozessen von angehenden Lehrerinnen und Lehrern
dc.typeElektronische Ressource
dc.typeZeitschriftenaufsatz

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