Die Weiterentwicklung beruflicher Schulen zu regionalen Berufsbildungszentren
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Abstract
Die Diskussion einer strukturellen Reform berufsbildender Schulen fokussiert die Weiterentwicklung beruflicher Schulen zu regionalen Berufsbildungszentren. Für die beruflichen Schulen besteht hierbei die Chance, sich innerhalb des Systems der Berufsbildung neu zu profilieren und zu positionieren. Inzwischen haben mehrere Bundesländer entsprechende Konzepte zur Umsetzung vorgelegt. Diese sehen die Dezentralisierung staatlicher Verantwortung und eine Stärkung der Eigenverantwortung beruflicher Schulen vor. In dem Beitrag werden drei zentrale Handlungsfelder herausgestellt, die in bereits umgesetzten oder konzipierten Projekten zur Weiterentwicklung beruflicher Schulen zu Regionalen Berufsbildungszentren vorrangig entwickelt und erprobt werden: Organisationsentwicklung, Personalmanagement, Qualitätssicherung. Dabei werden aktuelle Diskussionslinien und potenzielle Modelle zu den drei Handlungsfeldern nachgezeichnet, die in den Projektländern Gegenstand der Erprobung sind. Für den Bereich Organisationsentwicklung steht dabei im Mittelpunkt, wie ein Regionales Berufsbildungszentrum organisiert bzw. strukturiert werden kann, um die organisationale Leistungsfähigkeit als auch die Qualität des Arbeitens in der Institution zu steigern. Der Bereich Personalmanagement bündelt die neuen Aufgabenzuschnitte, die auf die Leitungsebene eines Regionalen Berufsbildungszentrums zukommen. In ihrem Fazit schlägt die Autorin eine Zusammenführung der Ergebnisse aus den Projekten sowie eine länderübergreifende Datenbasis vor und betont die Notwendigkeit von 'bottom-up'-Strukturen für den strukturellen Wandel der Berufsschulen. (BIBB2)