Riskante Übergänge - Die Eingangsphase der Berufsausbildung als kritischer Einstieg in die Erwerbsbiographie
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135017
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Abstract
"Unter dem Einfluss von Ungleichgewichten am Ausbildungsmarkt bei gleichzeitig anhaltender Attraktivität der Berufsausbildung im dualen System sind Jugendliche einem scharfen Wettbewerb ausgesetzt. Die Verlierer auf dem Ausbildungsmarkt befinden sich zu einem großen Teil in dem quantitativ stark angewachsenen 'Übergangs-' bzw. 'Chancenverbesserungssystem' sogenannter berufsvorbereitender Maßnahmen oder in der Jugendarbeitslosigkeit. Dass die Zahl der Jugendlichen ohne Berufsausbildung und Arbeit nicht höher ausfällt, ist nicht zuletzt der Tatsache zu verdanken, dass sich Jugendliche im Berufsfindungsprozess, wie unsere Interview- und Befragungsauswertungen belegen, recht flexibel verhalten. Welche Konsequenzen diese zum Teil 'erzwungene' Flexibilität für die Berufs- und Erwerbsbiografie der Betroffen ist, lässt sich aus unseren Untersuchungen empirisch nicht ableiten. Wohl aber zeichnen sich bereits in der Eingangsphase erhebliche Belastungen ab, die darauf hindeuten dass sich der vollzogene Übergang in eine Berufsausbildung, die mit den Berufswünschen und -vorstellungen der Jugendlichen nicht übereinstimmen, als berufsbiografischer Stolperstein erweisen könnte." Thematischer Schwerpunkt der Auswertungen im Beitrag ist der Zusammenhang zwischen ausgewählten Aspekten des Berufsfindungsprozesses vor Beginn der Ausbildung und Problemen der Auszubildenden in der Eingangsphase der Berufsausbildung. Die Autoren betrachten den Übergang aus einer subjektorientierten und berufsbiografisch konzipierten Perspektive. (Autorenreferat, BIBB-Doku)