Anticipating new skills for new jobs in Europe

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Abstract

Die Früherkennung zukünftiger Qualifikationsbedarfe in Europa stellt eine Herausforderung für Politik, Wirtschaft und Wissenschaft dar. Die Initiative der EU-Kommission 'Neue Kompetenzen für neue Beschäftigungen' zielt darauf ab, die Verfügbarkeit und Qualität der Informationen über den gegenwärtigen und künftigen Arbeitskräftebedarf und zugehörige Qualifikationsanforderungen zu verbessern. Die Vorausschätzung des Cedefop deckt den Zeitraum bis 2020 ab und zeigt, dass die tiefgreifenden strukturellen Veränderungen der letzten Jahrzehnte in Europa für anhaltende Verschiebungen vom primären und dem traditionellen verarbeitenden Gewerbe hin zu Dienstleistungen und wissensintensiven Tätigkeiten sorgten. Die mittelfristige Prognose des Cedefop zum beruflichen Qualifikationsbedarf in Europa für den Zeitraum 2006 bis 20020 legt nahe, dass diese Trends auch in den nächsten Jahren eine wichtige Rolle spielen. Es wird erwartet, dass die Qualifikationsanforderungen in allen Berufsgruppen steigen werden, während der Bedarf an gering qualifizierten Arbeitskräften zurückgehen wird. Ausgehend vom theoretischen Hintergrund und dem politischen Kontext der Cedefop-Aktivitäten zur Früherkennung von Qualifikationserfordernissen werden im Beitrag die Ergebnisse der Cedefop-Qualifikationsprognose mit den Trends nach Sektoren, Berufsgruppen und Qualifikationen dargestellt und die Implikationen für die Politik diskutiert. (BIBB-Doku)

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