Ausbildungsreport 2017 : Studie: Update Qualität der Berufsschule - Die DGB-Jugend zieht Bilanz nach 5 Jahren
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181029
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Berlin
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Abstract
Für den 12. Ausbildungsreport wurden insgesamt die Angaben von 12.191 Auszubildenden aus den laut Bundesinstitut für Berufsbildung 25 meistfrequentierten Ausbildungsberufen des Jahres 2014 in die Auswertung aufgenommen. Zu den Berufen mit schlechter Bewertung gehören in diesem Jahr Anlagenmechaniker, zahnmedizinische Fachangestellte, Hotelfachleute und Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk. Insgesamt sind 72 Prozent der Auszubildenden mit ihrer Ausbildung zufrieden oder sehr zufrieden. Der DGB kritisiert, dass mehr als 1,2 Millionen Menschen im Alter zwischen 20 und 29 Jahren keinen Berufsabschluss haben. Auch im Jahr 2016 gelang es demnach nicht, 300.000 jungen Menschen den weichenstellenden Schritt zwischen Schule und Ausbildung zu ermöglichen. Gleichzeitig blieben 2016 über 43.000 Ausbildungsplätze unbesetzt. Das sogenannte Passungsproblem auf dem Ausbildungsmarkt spitze sich immer weiter zu. Der DGB fordert ein modernisiertes Berufsbildungsgesetz, eine Ausbildungsgarantie und eine faire Umlagefinanzierung, um eine "Ausbildung für alle" zu ermöglichen, sichere Perspektiven (Übernahme nach der Ausbildung), einheitliche Qualitätsstandards und mehr Investitionen zur Stärkung des Lernorts Berufsschule. (Textauszug; BIBB-Doku)