Selektion in Schule und Arbeitsmarkt : Forschungsbefunde und Praxisbeispiele

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Rüegger

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Chur

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"Übergänge in der Schule, in die Ausbildung auf Sekundarstufe II und der Eintritt in den Arbeitsmarkt sind Selektionssituationen und Schlüsselsituationen in Schul- und Ausbildungskarrieren. Schulische Selektionsprozesse sollen nach dem Gesetz der Meritokratie Kinder und Jugendliche entsprechend ihrer Leistung in anspruchsvollere Ausbildungsgänge befördern. Betriebe im Lehrstellen- und Arbeitsmarkt gewichten im Unterschied dazu berufliche Gesichtspunkte höher als ausbildungsbezogene. Im Zentrum der Personalselektion stehen die Personen, nicht deren schulische Leistungen. Damit erhalten die Schülerinnen und Schüler mit dem Eintritt in den Arbeitsmarkt eine zweite Chance, die berufliche Karriere zu planen." Expertinnen und Experten aus der Schweiz und aus Deutschland gehen der Frage nach, wie die Schule und die Berufsbildung die Heranwachsenden auf die Erwerbstätigkeit vorbereiten, vor allem, wie stark schulische Selektionsentscheidungen die beruflichen Karrieren vorstrukturieren. Dafür werden Forschungsbefunde und Ergebnisse aus Entwicklungsprojekten, insbesondere zur Förderung und Beurteilung von sozialen Verhaltensweisen, präsentiert und ihre Rolle in schulischen und beruflichen Transitionssituationen diskutiert. Sie umfassen theoretische und empirische Analysen zur Selektion in Schule und Arbeitsmarkt, aber auch Interventionsstudien und Praxisbeispiele zur Förderung der Jugendlichen beim Übergang in die Berufsausbildung und bei drohender Arbeitslosigkeit. (Herausgeber; BIBB-Doku)

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