Bildungsoffensive mit "mittlerem" Entwicklungstempo : Österreichs Weg zum Aufbau des Fachhochschulbereichs
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100407
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Abstract
Seit 1994 gibt es in Österreich die ersten Fachhochschul- Studiengänge. Vom Österreichischen Parlament wurde im Mai 1993 das Bundesgesetz über Fachhochschul-Studiengänge (FHStG) verabschiedet. Der Verfasser stellt die Kernaussagen des Gesetzes vor und geht dann auf Neuerungen, Irritationen und erste Schritte der Realisierung ein. Wesentlichste Neuerung ist, dass der österreichische Staat seine öffentliche Verantwortung wahrnimmt, indem er Rahmenbedingungen für die Anerkennung von Studiengängen und mit dem Fachhochschulrat eine Behörde geschaffen hat, die im Sinne der Hochschulautonomie die Qualität der Lehre und der Abschlüsse zu sichern hat, und sich wesentlich an der Finanzierung beteiligt. Es wird auf ein mittleres Entwicklungstempo gesetzt, das vor allem mit fehlenden Erfahrungen in diesem Bildungsbereich begründet wird. Die Qualität der Entwicklung wird auch davon abhängen, ob in Österreich die Bedeutung und Notwendigkeit der Weiterentwicklung einer Pädagogik für den Postsekundarbereich und die allgemeine und berufliche Weiterbildung anerkannt wird. (BIBB)