Formation continue: quelles capacités d'action des salariés? : L'approche par les capacités comme grille de lecture
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Abstract
"Auf der Grundlage des Capability-Ansatzes werden im vorliegenden Beitrag Ungleichheiten beim Zugang und der Teilhabe an beruflicher Fort- und Weiterbildung unter zwei Gesichtspunkten beleuchtet. Zum einen legen die Autoren den Hauptakzent auf die real existierende Wahlfreiheit der Arbeitnehmer und zeigen, dass die zu schematisch erfolgte Einteilung in Qualifizierte und Nicht-Qualifizierte ("mit" oder "ohne Teilhabe an Aus- und Weiterbildung") nicht mehr haltbar ist. Denn die Arbeitnehmer wählen nicht willkürlich zwischen den verschiedenen Weiterbildungstypen, sondern entsprechend ihrer Handlungsmöglichkeiten. Somit kann man Weiterbildung und daran teilhabende Arbeitnehmer fortan nicht mehr als eine homogene Kategorie ansehen. Zum anderen werden Gründe für fehlende Zugangsmöglichkeiten zu Weiterbildungsmaßnahmen verdeutlicht. Arbeitnehmer mit den niedrigsten Handlungs- und Teilhabechancen entsprechen in etwa der Gruppe der Arbeitnehmer ohne Zugangsmöglichkeiten zu solchen Maßnahmen. Mangelndes Interesse an Weiterbildung kann somit nicht mehr als stichhaltiges Argument angeführt werden." (Autorenreferat, BIBB-Doku)