Ein einheitliches Referenzsystem für Master und Meister?
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126558
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Abstract
Ziel des sogenannten Kopenhagen-Prozesses ist die Förderung der Durchlässigkeit und Mobilität von Bildungsgängen in Europa. Anders als beim Bologna-Prozess für den Tertiär-A-Bereich (Universitäten, ETH und Fachhochschulen) mit der Einführung von Master- und Bachelor soll für den Bereich der Berufsbildung lediglich Transparenz und Vergleichbarkeit beruflicher Abschlüsse erreicht werden, die nationalen Berufsbildungssysteme sollen in ihrer Vielfalt erhalten bleiben. In der Schweiz wird das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) eine Arbeitsgruppe zusammenstellen, die ein der schweizerischen Berufsbildung angepasstes National Qualifications Framework (NQF) erarbeiten soll. Auf europäischer Ebene schliesslich wird ein European Qualifications Framework (EQF) erstellt, welches als Übersetzungshilfe zwischen den einzelnen NQF dient. Für die Schweiz bietet sich damit die Chance, die Wirksamkeit und Effizienz ihres dualen Berufsbildungsmodells in Europa bekannt zu machen. (BIBB2)