Motiviert - aber ausgebremst : Ergebnisse auf Basis der Studie: Persönliche Lage und Zukunftserwartungen der jungen Generation
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137148
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Frankfurt/Main
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Abstract
Praktika, Leiharbeit, Zeitarbeit und befristete Jobs prägen immer mehr die Arbeitswelt und die Lebenserfahrung von jungen Arbeitnehmern. So lautet das Fazit einer von der IG Metall in Auftrag gegebenen Studie. Laut TNS Infratest Politikforschung ist das Normalarbeitsverhältnis auf dem Rückzug. Zudem arbeiten über 30 Prozent der Erwerbstätigen unter 35 Jahren in prekären Arbeitsverhältnissen. Bei Berufseinsteigern unter 24 Jahren sind vier von zehn in befristeter Beschäftigung. Die junge Generation ist zwar motiviert, werde aber durch ihre Arbeits- und Lebensbedingungen ausgebremst. In der aktuellen Krise zeichne sich bereits jetzt eine überproportionale Betroffenheit der Jungen ab. Nach den Ergebnissen der Studie verlieren junge Arbeitnehmer sechsmal häufiger ihren Arbeitsplatz als ältere (über 35jährige), jeder dritte (32 Prozent) war bereits mehr als sechs Monate arbeitslos. Die Erhebung belegt, dass bereits die Schul- sowie die Berufsausbildung die Prekarisierung vorbestimme. Besonders deutlich werde, dass vor allem Hauptschüler geringe Chancen haben, der Falle Prekariat zu entfliehen. Große soziale Unterschiede und strukturelle Ungerechtigkeiten prägten zunehmend die Gesellschaft. (BIBB-Doku)