Bundesländerunterschiede bei der Studienaufnahme

bibb.id171132
bibb.publishernameWissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
bibb.publisherplaceBerlin
dc.contributor.authorHelbig, Marcel [Verfasser]
dc.contributor.authorJähnen, Stefanie [Verfasser]
dc.contributor.authorMarczuk, Anna [Verfasser]
dc.contributor.editorWissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung [Herausgebendes Organ]
dc.contributor.otherWissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
dc.coverage.spatialDE
dc.date.accessioned2018-12-17T19:25:24Z
dc.date.available2018-12-17T19:25:24Z
dc.date.issued2015
dc.description.abstract"Die Übergangsquoten von Studienberechtigten ins Studium variieren erheblich zwischen den 16 Bundesländern: Während in Bayern etwa 80 Prozent der berechtigten SchulabgängerInnen ein Studium aufnehmen, sind es in Nordrhein-Westfalen nur rund 60 Prozent. Im vorliegenden Bericht untersuchen wir, wie diese Bundesländerunterschiede in den Übergangsquoten zustande kommen. Dafür werden zwei Mechanismen geprüft: Zum einen Kompositionseffekte, die auf der unterschiedlichen Zusammensetzung der Studienberechtigten in den einzelnen Bundesländern hinsichtlich studienrelevanter Individualmerkmale beruhen. Hierzu zählen die soziale Herkunft, der Migrationshintergrund, das Geschlecht, die besuchte Schulform und Art der Hochschulzugangsberechtigung sowie die Abiturnote. Zum anderen berücksichtigen wir Kontexteffekte, also länderspezifische Rahmenbedingungen, die die Studierneigung beeinflussen. Neben sozioökonomischen Faktoren auf Kreisebene und der Entfernung zur nächsten Hochschule gehören dazu auch Peergroup-Effekte auf Schulebene, also die Frage, ob die Mehrheit der MitschülerInnen studieren will. Für die Analysen werden Daten der DZHW-Studienberechtigtenpanels 1999 bis 2010 herangezogen. Die Berechnungen ergeben, dass Differenzen in der Studierneigung zwischen den Bundesländern vor allem auf drei Faktoren zurückgeführt werden können: Dies sind erstens die unterschiedlichen Abiturdurchschnitte in den Bundesländern. Sie scheinen weniger auf Leistungsunterschieden zu beruhen, sondern vielmehr auf unterschiedlichen Benotungspraxen. Zweitens zeigt sich, dass die räumliche Abdeckung mit Hochschulen einen Teil der Bundesländerunterschiede aufklären kann. Als dritter wichtiger Faktor erweist sich die Studierbereitschaft der MitschülerInnen." (Autorenreferat; BIBB-Doku)
dc.description.editionFebruar 2015
dc.format.extentIV, 124 S.
dc.format.illustrationLiteraturangaben, graf. Darst., Tab.
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/762474
dc.language.isode
dc.publisherWissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
dc.relation.ispartofDiscussion paper / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung ; 2015-001
dc.source.urihttps://bibliothek.wzb.eu/pdf/2015/p15-001.pdf (Volltext)
dc.subject.classificationS 1.4 Hochschulbildung
dc.subject.otherStudienberechtigter
dc.subject.otherEinmündungsquote
dc.subject.otherStudium
dc.subject.otherEinflussfaktor
dc.subject.otherBundesländer
dc.subject.otherHochschulstatistik
dc.titleBundesländerunterschiede bei der Studienaufnahme
dc.typeElektronische Ressource
dc.typeBuch

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