Die Zukunft der Arbeit in der digitalen Transformation : Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK)

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Berlin

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„Die digitale Transformation ist in vollem Gange. Sie wird sich in den kommenden Jahren in erheblichem Ausmaß auf den deutschen Arbeitsmarkt auswirken. In vielen Bereichen wird der technologische Fortschritt zu einer Verbesserung der Wohlfahrt und zu Erleichterungen der Arbeit führen. In manchen Bereichen werden dadurch aber Arbeitsplätze verdrängt werden. Grund zur Sorge vor einer technologisch bedingten Massenarbeitslosigkeit besteht aus Sicht des Beirats allerdings nicht. Dagegen sprechen allein die zeitgleich stattfindende demografische Entwicklung sowie die generelle Erkenntnis, dass technologischer Wandel nicht bloß menschliche Arbeit ersetzt, sondern immer auch zu einem Wandel existierender und zur Schaffung neuer Beschäftigungsmöglichkeiten geführt hat. Zudem verfügt Deutschland über eine institutionelle Struktur, die schon in der Vergangenheit dazu beigetragen hat, schwere Strukturbrüche am Arbeitsmarkt vergleichsweise gut zu meistern. Der Beirat identifiziert aber zwei zentrale Problemfelder, die sich im Zuge der digitalen Transformation auf dem deutschen Arbeitsmarkt ergeben könnten: a) qualifikatorischer und regionaler Mismatch, sowie b) steigende Lohn- und Einkommensungleichheit. Die Wirtschaftspolitik ist gut beraten, diese Herausforderungen proaktiv zu adressieren und entsprechende Weichenstellungen vorzunehmen. Hierfür entwickelt der Beirat im vorliegenden Gutachten wirtschaftspolitische Strategien.“ (Textauszug; BIBB-Doku)

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