Förderung selbstregulierten Lernens : eine experimentelle Feldstudie in der beruflichen Bildung

bibb.id172579
bibb.publishernameRoderer
bibb.publisherplaceRegensburg
dc.contributor.authorHiltmann, Stephanie [Verfasser]
dc.coverage.spatialDE
dc.date.accessioned2018-12-17T19:31:16Z
dc.date.available2018-12-17T19:31:16Z
dc.date.created2014
dc.date.issued2015
dc.description.abstract"Erfolgreiches selbstgesteuertes Lernen setzt voraus, dass Lernhandlungen ausreichend lange aufrechterhalten und regelmäßig ausgeführt werden. Dabei ist der erfolgreiche Abschluss der Lernhandlungen in besonderer Weise an die individuellen motivationalen und volitionalen Kompetenzen eines Lernenden gebunden. Eine ausreichend hohe Motivation stellt die Voraussetzung für den Beginn einer Lernhandlung dar. Doch trotz eines entsprechenden motivationalen Antriebs werden Lernhandlungen aufgrund von volitionalen Defiziten oft nicht begonnen oder unterbrochen. Die Konsequenzen sind ineffizientes Lernen und Lernhandlungen, die keinen erfolgreichen Abschluss finden. Empirische Befunde weisen darauf hin, dass die Vermittlung und Anwendung von gewissen Strategien selbstreguliertes Lernen positiv beeinflussen können. In einer experimentellen Feldstudie wurde untersucht, ob eine Intervention zur Bildung von spezifischen Teilzielen mit zusätzlich formulierten Handlungs- und Schutzvorsätzen das Lernen beeinflusst. An der Untersuchung nahmen 204 Berufsschüler teil, die zwei experimentellen Bedingungen zugeordnet wurden: Neben der Entwicklung eines individuell und zeitlich angemessenen Ziels (Kontrollbedingung) sollte eine ergänzende Formulierung und Festlegung von Etappenzielen und entsprechenden Vorsätzen (Versuchsbedingung) stattfinden. Die Ergebnisse zeigen einen positiven Einfluss der Teilzielsetzung mit zusätzlich formulierten Vorsätzen auf die Initiierung von Lernhandlungen und dadurch auf die Lernzeit. Dieser Einfluss ist bei Schülern mit eher niedrigen Selbstregulationsfähigkeiten besonders stark ausgeprägt. Außerdem zeigt sich, dass das Treatment lediglich bei Schülern mit niedriger intrinsischer Lernmotivation eine positive Wirkung auf die Persistenz im Lernprozess hatte. Des Weiteren konnte festgestellt werden, dass die Berufsschüler in der Versuchsbedingung regelmäßiger lernten, als diejenigen in der Kontrollbedingung. Die Zielerreichung scheint jedoch von der Teilzielsetzung mit zusätzlich formulierten Vorsätzen nicht beeinflusst zu werden. Mögliche Gründe für diese Befunde werden diskutiert." (Autorenreferat, BIBB-Doku)
dc.description.dissertationnoteRegensburg, Univ., Diss., 2014
dc.description.sponsorshipUniv.
dc.format.extentX, 196 S.
dc.format.illustrationLiteraturangaben, graf. Darst., Tab.
dc.identifier.isbn978-3-89783-816-1
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/762988
dc.language.isode
dc.publisherRoderer
dc.relation.ispartofTheorie und Forschung / Pädagogik ; 77
dc.relation.ispartofTheorie und Forschung ; 936
dc.source.urihttps://epub.uni-regensburg.de/31951/1/Diss_Hiltmann_Pub.server.pdf (Volltext)
dc.subject.classificationL 3 Lehr-Lern-Forschung
dc.subject.otherSelbstgesteuertes Lernen
dc.subject.otherSelbststeuerung
dc.subject.otherLernziel
dc.subject.otherLernmotivation
dc.subject.otherLernverhalten
dc.subject.otherBerufsschule
dc.titleFörderung selbstregulierten Lernens : eine experimentelle Feldstudie in der beruflichen Bildung
dc.typeElektronische Ressource
dc.typeBuch
dc.typeDissertation/Habilitationsschrift

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