Geprüft und für zu schwach befunden?! : Sind Jugendliche trotz vieler neuer Kompetenzen nicht ausbildungsfähig? Dokumentation der Fachtagung am 11. und 12.02.2005 in Berlin Lichtenberg

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"Die mangelnde Ausbildungsreife bzw. Ausbildungsfähigkeit der Jugendlichen steht in jüngster Zeit vermehrt zur Debatte: Auslöser dafür sind einerseits die Ergebnisse der unterschiedlichen Schulleistungsstudien (PISA I und II u.a.), die den deutschen Schülern ein schlechtes Zeugnis ausgestellt haben. Andererseits spielt die zunehmende quantitative Krise auf dem Ausbildungsstellenmarkt eine wesentliche Rolle: Die Wirtschaft begründet den Mangel an betrieblichen Ausbildungsplätzen und den massiven Abbau von Ausbildungskapazitäten unter anderem mit einer pauschalen Kritik an den - aus ihrer Sicht unzureichenden - Kompetenzen der Jugendlichen und verweisen dabei auf Ergebnisse aus ihren eigenen Einstellungstests und auf die PISA-Studien. Diese Debatte bestimmte auch das Programm der GEW-Fachtagung im Februar 2005 in Berlin. In den Foren ging es um die aktuellen Entwickungen in der Bundesagentur für Arbeit (Berufsberatung, Profiling, Kompetenzchecks u.a.), die Auswahlverfahren und -kriterien der Ausbildungsbetriebe, die Berufs(aus)bildungsvorbereitung, die Kooperation der Bildungsbereiche sowie die Berufs- und Arbeitsorientierung. Die vorliegende Dokumentation gibt die Impulsreferate und einzelne Beiträge aus den Foren wieder. Sie will damit auch einen Beitrag zur Differenzierung und Versachlichung der Debatte um die Ausbildungsreife der Jugendlichen leisten." (Hrsg.)

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