Unterhaltungs- oder Trivialliteratur im Deutschunterricht beruflicher Schulen

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Die Unterhaltungsliteratur, die weit verbreitet ist und bei der Freizeitgestaltung einen beachtlichen Stellenwert einnimmt, spielt auch beim Leseverhalten der Berufsschüler eine große Rolle. Deshalb wird sie aus dem Deutschunterricht nicht ausgeklammert, sondern als Gegenstand des Literaturunterrichts thematisiert. Dort werden ihre Strukturmerkmale, Möglichkeiten und Gefahren ihres Konsums aufgezeigt sowie kritisch bewusst gemacht. Damit sollen ein neuer Erwartungshorizont erzeugt und das Bedürfnis für eine sinnvolle Erweiterung der Leseerfahrung in Richtung der anspruchsvolleren Literatur geweckt werden. Ausgehend vom Literaturbegriff und Modellen der Literatureinteilung werden in dem Beitrag die Strukturmerkmale der Unterhaltungs- und Trivialliteratur im Vergleich zur hohen Dichtung aufgezeigt und am Beispiel eines Kurzkrimis analysiert. (BIBB)

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