Welchen Beitrag leistet die schulische Integration von Menschen mit Behinderungen auf dem Weg in den ersten Arbeitsmarkt? : Welche soziale Bedeutung und welche ökonomischen Perspektiven sind damit verbunden? ; Ergebnisse eines Expertenhearings
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144451
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Bundesministerium für Arbeit und Soziales
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Bonn
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Abstract
Kinder und Jugendliche mit Behinderungen haben das Recht auf chancengleiche Ausbildung. Die vorliegende Dokumentation einer Expertenanhörung zu diesem Thema macht an Hand von Beispielen aus der Praxis deutlich, dass gemeinsames Lernen und Aufwachsen von behinderten und nicht behinderten Altersgenossen sich positiv auf die Lernerfolge und den beruflichen Werdegang von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen auswirken. Das Augenmerk wurde dabei neben dem völker- und verfassungsrechtlich verbrieften Recht behinderter Menschen auf Zugang zu den allgemeinen Schulen durchaus auch auf den ökonomischen Nutzen des gemeinsamen Unterrichts behinderter und nicht behinderter Schülerinnen und Schüler gerichtet, ob eine integrative bzw. inklusive Schule als Regelfall tatsächlich höhere Kosten verursacht oder ob nicht vielmehr das Gegenteil der Fall ist. Nicht zuletzt ging es darum, zu ergründen, ob die bisherigen integrativen bzw. inklusiven schulischen Konzepte hinreichen, um die hochgesteckte Zielsetzung gleichwertiger gesellschaftlicher, d. h. auch beruflicher Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zu verwirklichen. (BIBB-Doku)