Qualifizierungsbedarf des Bildungspersonals mit besonderem Fokus auf Selbstinszenierungspraktiken von Jugendlichen im Übergang Schule-Beruf

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Abstract

„Im Fokus dieses Beitrags stehen Qualifizierungsfragen von Jugendlichen und Bildungakteur*innen am Übergang Schule-Beruf mit der Ausrichtung auf Selbstinszenierung. Vor dem Hintergrund eines stärkenorientierten Ansatzes und dem Prinzip der Selbstbestimmung sollen Jugendliche über kreative und offene Selbstdarstellungsformate im Zuge beruflicher Orientierung dabei unterstützt werden, ihre Stärken zu entdecken, zu dokumentieren und nutzbarzumachen. Sie sollen über diesen Zugang zudem für ihren Übergang in die Berufs- und Arbeitswelt gestärkt werden. Hierfür nehmen wir eine Annäherung an die Bedeutung von Selbstinszenierung aus theoretischer Perspektive sowie über Einblicke aus einer Interviewstudie mit Bildungsakteur*innen vor. Der Beitrag ist im laufenden Forschungs- und Entwicklungsprojekt SeiP verankert, weshalb wir das projektimmanente Rahmenkonzept zum Prozess der Rezeption und Produktion multimodaler Selbstinszenierungsformat vorstellen, welches von Bildungsakteur*innen implementiert und bedarfs- und standortspezifisch angepasst werden kann und soll. Aus diesen Überlegungen leiten wir Qualifizierungsbedarfe ab und zeigen anhand des Qualifizierungsformats der ,Kollegialen Weiterbildung für Bildungsganggestalter*innen der Ausbildungsvorbereitung' auf, wie diese Bedarfe adressiert werden können. Abschließend diskutieren wir im Ausblick, wie Begleitformate für die Implementation des Rahmenkonzepts gestaltet sein könnten, inwieweit bei den Jugendlichen individuell angesetzt und wie systematisch mit Blick auf die Bildungsakteur*innen der Umgang mit Selbstinszenierung im vorgestellten Prozess aufgenommen werden kann.“ (Autorenreferat; BIBB-Doku)

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