La socialisation des cuisiniers francais : histoire d'un decalage entre formation et emploi
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Abstract
"Die soziologische Studie zeigt, dass in der Ausübung eines Berufes, die in Kindheit und Jugend erworbenen Ein- und Vorstellungen (primäre Sozialisation) ausschlaggebender sein können als die während der Berufstätigkeit (sekundäre Sozialisation) erworbenen. So sind, durch den gastronomischen Weltruhm bedingt, die Familien und das Ausbildungssystem französischer Köche auf ein elitäres Berufsideal ausgerichtet, welches in den meisten Beschäftigungen jedoch nicht umgesetzt werden kann. Diese paradoxe familiale und bildende Sozialisation macht von vorneherein jede von der 'Norm' abweichende berufliche Neuorientierung unmöglich. Durch sie wird eher ein Nostalgiesyndrom gefördert als ein objektiver Blick auf die vielfältigen Karrieremöglichkeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)