Additives Fertigen in berufsschulischen Lern- und Arbeitsprozessen der Bautechnik und Holztechnik
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780015
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Abstract
„Anfang des vergangenen Jahrzehnts sorgte ein vergleichsweise einfaches, additives Verfahren – der „3D-Druck“ – für großes Aufsehen, das breit anwendbar erstmals auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und sogar für Privatpersonen erschwinglich war. Auch die Ausstattung von Bildungseinrichtungen mit 3D-Druckern wurde öffentlichkeitswirksam gefordert und schien vielversprechende Lernoptionen zu eröffnen. An gewerblich-technischen Berufsschulen, führten Lehrkräfte „3D-Drucker“ mit viel Engagement in berufliche Lern- und Arbeitsprozesse ein, was häufig bereits zu bemerkenswerten Lösungen führte. Die anfängliche Euphorie ist heute jedoch teilweise einer gewissen Ernüchterung gewichen. […] Im Beitrag werden mögliche Ansätze aus einer berufs(-bildungs)wissenschaftlichen sowie berufsdidaktischen Perspektive diskutiert, den 3D-Druck mit einer übergeordneten Perspektive in berufsbildenden schulischen Lern- und Arbeitsprozessen einzusetzen, um technologisch-digitale Lernchancen anzubieten und Lernende zum selbstorganisierten Lernen anzuregen.“ (Textauszug; BIBB-Doku)