Die Akademisierungsfalle : warum nicht alle an die Uni müssen und warum die Berufslehre top ist
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168422
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h.e.p. Verl.
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bern
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Abstract
"Der Akademisierungstrend gefährdet das Bildungssystem: Wenn die akademische Bildung so hohe Anteile erreicht hat, verbleiben für die berufspraktischen Ausbildungsgänge nur noch schulschwache Jugendliche. Damit gerät die Berufsbildung in ein soziales Stigma, sie wird zum Bildungsweg der Schwachen und 'Dummen', so Autor Rudolf H. Strahm. Heute noch beginnt ein großer Teil der ländlichen Elite und des KMU-Wirtschaftskaders in der Schweiz ihre berufliche Karriere mit einer Berufslehre - meist mit anschließender Höherer Berufsbildung. Gerade dadurch bildet sie das Rückgrat des hohen Wohlstandsniveaus des Landes. Mit diesem Buch legt der Autor offen, dass jene europäischen Länder mit den höchsten Maturitäts-/Abitur- und Hochschulquoten die höchste Jugendarbeitslosigkeit verzeichnen und gleichzeitig einen dramatischen wirtschaftlichen Abstieg erleben. Und dass die wenigen Länder Europas, die ein duales Berufsbildungssystem kennen, die Kombination von betrieblicher Berufslehre mit öffentlicher Berufsfachschule, in Bezug auf Konkurrenzfähigkeit, Wirtschaftskraft und Jugendarbeitslosenquoten am besten dastehen. Dieses Buch zeigt im Unterschied zur großen Zahl ökonomischer und erziehungswissenschaftlicher Einzelstudien in ganzheitlicher Optik die Wechselwirkungen unseres Bildungssystems mit Sozialindikatoren, wie Arbeitslosigkeit, Armut, Integrationsstand und zugleich mit der ökonomischen Performance, wie Effizienz, Produktivität, Konkurrenzfähigkeit. Das Buch geht dem sogenannten 'Fachkräftemangel' auf den Grund, der zu einem viel gebrauchten und viel missbrauchten Schlagwort geworden ist." (Textauszug, BIBB-Doku)