Migration und Arbeitsmarkt in den Niederlanden : Integration und Ausschluss von erster und zweiter Migrantengeneration
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125710
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Abstract
Die Integration von Migranten unterschiedlicher nationaler und ethnischer Herkunft stellt eines der größten Probleme dar, mit dem die niederländische Gesellschaft in den letzten zehn Jahren konfrontiert war. Der Beitrag untersucht, ob Einwanderer bei ihrer Platzierung auf dem Arbeitsmarkt aus ihrer Ausbildung ebenso viel Gewinn ziehen wie die Einheimischen. Zentrale Fragen sind dabei erstens, wie unterschiedlich erfolgreich die vier maßgeblichen Immigrantengruppen (Türken, Marokkaner, Surinamer, Antillianer) auf dem Arbeitsmarkt im Vergleich mit den Einheimischen desselben Geschlechts, Alters und Ausbildungsniveaus sind und zweitens ob die Unterschiede bei der zweiten Generation geringer sind als bei der ersten. Die jeweilige Position auf dem Arbeitsmarkt wird mit den Indikatoren Arbeitsmarktteilnahme, Arbeitslosigkeit, soziale Position, Einkommen gemessen. Aus den dargestellten Ergebnissen wird ersichtlich, dass der Arbeitsmarkt für Migranten auch in der zweiten Generation für die besser Ausgebildeten unter ihnen keineswegs so offen ist. Das bedeutet, dass eine auf Integration gerichtete Migrationspolitik sich eingehender mit den Mechanismen der Arbeitsmarkts befassen muss und sie nicht dem freien Spiel des Markts überlassen darf. (BIBB2)