Jungen und Mädchen haben ungleiche Berufschancen
item.page.bibb.id
95974
Loading...
Date
Authors
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Berufswünsche der Mädchen konzentrieren sich weiterhin auf wenige Berufe; sie drängen häufig in typische Frauenberufe, die wenig Aufstiegschancen bieten, durch geringe Verdienstmöglichkeiten gekennzeichnet und besonders von Rationalisierungsmassnahmen, d.h. Beschäftigungsrisiken betroffen sind. Unterrepräsentiert sind sie nach wie vor in zukunftsorientierten Berufen des naturwissenschaftlich- technischen Bereichs. In grossen Zeiträumen verglichen, sind in den letzten 30 Jahren einschneidende Veränderungen sehr wohl erkennbar, so u.a. in der Entwicklung der Frauenberufstätigkeit von Hilfsarbeiten zu Ausbildungsberufen. Der Modellversuch diente der Erkundung des Berufswahlverhaltens von Mädchen technischen Berufen gegenüber. Der Verfasser stellt fest, dass es keine grundsätzlich fachlichen Barrieren gibt, sondern vielmehr psychologische, so dass der Erweiterung des Berufsspektrums von Frauen sowie der Unterstützung von Mädchen bei der Wahl sogenannter atypischer Berufsausbildungen weiterhin ein hoher Stellenwert eingeräumt werden muss. (BIBB)