Vor 50 Jahren: Der Deutsche Industrie- und Handelstag gründet die Arbeitsstelle für Betriebliche Berufsausbildung
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92571
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Abstract
Die Ordnung der betrieblichen Berufsausbildung ist seit nahezu 90 Jahren eine Aufgabe, der sich die Wirtschaft durch ihre Organisationen angenommen hat. Der Verfasser beschreibt die Entwicklung der für die Ordnung zuständigen Organe, die 1908 einsetzte und lt. Berufsbildungsgesetz von 1969 zur Gründung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) führte. Im Mittelpunkt dieser Betrachtung steht die kurz nach dem Krieg gegründete Arbeitsstelle für Betriebliche Berufsausbildung (ABB), die den gesetzlichen Auftrag hatte, Ausbildungsberufe in Industrie und Handel neu zu ordnen und Ordnungsmittel, später auch die Ausbildungsmittel, zu erarbeiten. Weitere Schwerpunkte der Arbeit der ABB werden beschrieben, so u.a. umfangreiche Lehrwerkstättenerhebungen, die Einbeziehung der Erwachsenenbildung mittels sogenannter Aufbauberufe und Umschulung sowie die Industriemeister- und Technikerausbildung, die im Zusammenhang mit dem Mangel an Fachschulingenieuren als dringendes Problem in Angriff genommen wurde. Das 1969 gegründete Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) konnte in der Nachfolge auf vielen Vorarbeiten der ABB aufbauen. (BIBB)