Beratung und Vertrauen - Die Drogenproblematik im Kontext berufsbildender Schulen
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150804
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Abstract
Der Beitrag skizziert, inwieweit von der Drogenproblematik auch berufsbildende Schulen betroffen sind und zeigt mögliche Ansatzpunkte auf, wie dieser Problematik begegnet werden kann. Zunächst werden die Barrieren bei der Thematisierung der Drogenproblematik an Schulen dargestellt. Diese zeigen sich sowohl für die Situation der Lehrkräfte wie auch in der fehlenden organisationsübergreifenden Zusammenarbeit in diesem Problemfeld. So finden sich Lehrkräfte bei der Auseinandersetzung mit der Drogenproblematik im Spannungsfeld zwischen den Verpflichtungen ihres Dienstherren, dem Staat, und ihren Klienten, den Schülern. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob und inwieweit Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen in der Lage sind, mit diesem Problem kompetent umzugehen. Die Autoren merken kritisch an, dass der Schule hinsichtlich ihrer Handlungsalternativen deutliche Grenzen gesetzt sind. Dies zeigt sich nicht nur im Zusammenhang mit den individuellen, organisatorischen und juristischen Rahmenbedingungen, sondern auch im Hinblick auf die Zielsetzung dieser Auseinandersetzung. "Schule ist weder eine therapeutische Einrichtung noch eine Institution der Strafverfolgung; sie ist auch kein Familienersatz oder ein gesamtgesellschaftlicher Reparaturbetrieb." (BIBB-Doku)