Ordnungsbezogene Berufsforschung am Beispiel der Ordnungsmittelanalyse kaufmännisch-betriebswirtschaftlicher Berufe
| bibb.id | 161359 | |
| bibb.participation | BIBB-Mitarbeiter | |
| dc.contributor.author | Kaiser, Franz [Verfasser] | |
| dc.contributor.author | Brötz, Rainer [Verfasser] | |
| dc.date.accessioned | 2018-12-17T18:49:08Z | |
| dc.date.available | 2018-12-17T18:49:08Z | |
| dc.date.issued | 2013 | |
| dc.description.abstract | Die ordnungsbezogene Berufsforschung am BIBB begreift sich als sozial- und bildungswissenschaftlich anwendungsorientierte Forschung und stützt sich dabei sowohl auf empirisch generische Erkenntnisse als auch auf hermeneutische Studien. Reflexionen über zentrale Begriffe wie Bildung und Emanzipation sind Diskursen über Qualifikationen, Kompetenzen, internationale Vergleichbarkeit von Qualifikationen und Beschäftigungsfähigkeit gewichen. Damit treten strukturbezogene Debatten um Berufsgruppen und Qualifikationsrahmen in den Vordergrund. Dennoch bleibt der Berufsbegriff für die ordnungsbezogene Berufsforschung konstitutiv und weist über den rein arbeitsplatzbezogenen Verwertungskontext von Qualifikationen hinaus. Bei der Entwicklung von neuen Aus- und Weiterbildungsberufen stehen die Tätigkeiten, die in unterschiedlichen Einsatzgebieten in Erwerbsberufen ausgeübt werden, im Mittelpunkt der Berufsbetrachtung. Vor dem Hintergrund der steigenden Bedeutung kaufmännischer Qualifikationen am Aus- und Fortbildungsmarkt liegt eine systematische Untersuchung der kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Aus- und Fortbildungsberufe nahe. Zentrale Fragen des 2009 gestarteten Forschungsprojekts zielen auf die gemeinsamen Kerne kaufmännischer Berufe, die sie verbindende Mentalität sowie die Frage der möglichen Gruppenbildung und Berufsschneidung, aber auch auf Unterscheidungsmerkmale und künftige Anforderungen an kaufmännisch-betriebswirtschaftlich Tätige. Im Beitrag wird auf die Methodenentwicklung und Erkenntnisse der Aus- und Fortbildungsordnungsmittelanalyse eingegangen. Die Projektergebnisse machen die hohe Ausdifferenzierung kaufmännischer Qualifikationen auf dem Facharbeiterniveau deutlich, die sich auch an den Fortbildungsberufen nachzeichnen lässt und sich in ähnlicher Form ebenso in Österreich und der Schweiz findet. Dennoch zeigen sich zugleich auch Hinweise auf ähnliche Mentalitäten und gemeinsame Ursprünge. Die Ordnungsmittelanalyse als eine Methode der ordnungsbezogenen Berufsforschung erweist sich als zwar aufwendiges, zugleich jedoch erkenntnisförderndes Forschungsinstrument. (BIBB-Doku) | |
| dc.format.extent | S. 229-239 | |
| dc.format.illustration | Literaturangaben, Abb. | |
| dc.identifier.uri | https://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/758956 | |
| dc.language.iso | de | |
| dc.relation.ispartof | Handbuch Berufsforschung / Jörg-Peter Pahl [Hrsg.] ; Volkmar Herkner [Hrsg.] | |
| dc.subject.classification | S 2.2.2.1 Ausbildungsordnungen | |
| dc.subject.classification | S 6.4.1 Kaufleute | |
| dc.subject.classification | T 3 Forschungsmethoden | |
| dc.subject.other | Berufsforschung | |
| dc.subject.other | Ausbildungsordnung | |
| dc.subject.other | Kaufmännischer Beruf | |
| dc.title | Ordnungsbezogene Berufsforschung am Beispiel der Ordnungsmittelanalyse kaufmännisch-betriebswirtschaftlicher Berufe | |
| dc.type | Text | |
| dc.type | Sammelbandbeitrag |