Was Beschäftigte von Weiterbildung abhält : Hürden auf dem Weg zur Weiterbildungsrepublik und wie wir sie abbauen können
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784181
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Bertelsmann Stiftung
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Gütersloh
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Abstract
„Berufliche Weiterbildung hat eine zentrale und zunehmend kritische Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Viele Unternehmen und Betriebe können ihre Fachkräfte nicht mehr nur aus der beruflichen Erstausbildung rekrutieren. Technologische Entwicklung und Digitalisierung führen dazu, dass Beschäftigte kontinuierlicher und stärker neue Kompetenzen erwerben müssen als bisher. Angesichts der weitreichenden Transformationen sind diese Kompetenzen häufig auch mit größeren Lernprozessen verbunden. Das betrifft sowohl einzelne Tätigkeiten als auch ganze Berufsgruppen oder Branchen. Unser Weiterbildungssystem ist aber nur schlecht darauf ausgerichtet, die Kompetenzbedarfe des Arbeitsmarktes zu decken. In diesem Punkt rangiert Deutschland nur auf Platz 28 von 31 in einem OECD-Ranking. Verschärft wird die Situation durch die demografische Entwicklung. […] Vor diesem Hintergrund dient Weiterbildung nicht mehr nur dem bildungspolitischen Ziel des lebenslangen Lernens oder der Bekämpfung von Arbeitslosigkeit, sondern der aktiven Sicherung der Demokratie und des Wohlstands – schließlich bremst der Fachkräftemangel zunehmend das Wirtschaftswachstum aus. […] Grundlage der Studie ist eine repräsentative Online-Access-Panel-Befragung unter 2.641 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Alter von 25 bis 64 Jahren. Die Beschäftigten wurden zu ihrer Weiterbildungserfahrung und ihren Weiterbildungsplänen befragt und sollten angeben, welche Barrieren ihnen für (noch) eine Weiterbildung in den nächsten 12 Monaten im Weg stehen.“ (Hrsg.; BIBB-Doku)