Vorausschauende Personalplanung und Berufsbildung
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109027
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Abstract
Dass Arbeitsplatz- und Personalbedarfsprognosen wichtige Grundlagen für die Gestaltung der Bildungspolitik liefern können, muss nicht weiter erläutert werden. Der vorliegende Beitrag zielt darauf ab, die Gültigkeit dieser Behauptung einzugrenzen und damit zu zeigen, unter welchen Bedingungen sie nicht nur akzeptabel, sondern wirklich nützlich sind. Unternehmen haben häufig Schwierigkeiten, ihre Ziele zu definieren; die Berufsbildung ist nicht immer das richtige Mittel, sie zu erreichen; die Berufsbildung kann sich auf sehr unterschiedliche Weise beschäftigungsfördernd auswirken; ausserdem entspricht die logisch erscheinende chronologische Verkettung "erst Prospektivforschung, dann Berufsbildung" nicht unbedingt den zeitlichen Abläufen, wie sie sich dem Personalplaner stellen. Diese Schwierigkeiten machen jedoch ein gemeinsames Vorgehen der Sozialpartner bei der Erarbeitung von betrieblichen Ausbildungsstrategien nicht unmöglich, sondern können sogar förderlich sein. (BIBB2)